6/01/2017

Automatisches Füttern ist besser für die Kuh und den Geldbeutel

Automatisches Füttern mag auf den ersten Blick teuer erscheinen, aber wenn man die jährlichen Kosten berücksichtigt, ist es tatsächlich günstiger als herkömmliches Füttern. Dabei wurden die futtertechnischen Aspekte noch gar nicht in Betracht gezogen. Denn wer sich mit automatischem Füttern befasst, wird erkennen, dass die Vorteile bei Weitem größer sind als nur Arbeitsersparnis. 

Eine Erhebung unter Triomatic-Nutzern hat ergeben, dass sich die Kosteneinsparungen auf bis zu € 40.000,- belaufen können. Die Einsparungen sind vor allem auf eine bessere Futterverwertung, eine höhere Milchproduktion mit besseren Gehalten, weniger Arbeit und geringere Energiekosten zurückzuführen. Der Energieverbrauch des Triomatic beträgt circa 10 kWh pro Tag bei 100 GVE, was noch weniger als € 2,-/Tag sind. Aber nicht nur die Betriebsergebnisse sind besser, auch die Gesundheit der Kuh verbessert sich, weil sie mehrmals am Tag gefüttert wird.  

Kühe sind Tiere mit einer sehr pünktlichen biologischen Uhr. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Kühe zu festen Zeiten zu füttern, was wissenschaftliche Untersuchungen bereits nachgewiesen haben. Die Ration muss dabei konsistent sein, an jedem Tag und bei jeder Fütterung. Der Triomatic hat eine Ladegenauigkeit von 1-2 kg pro Raufutterkomponente. Die zwei vertikalen Schnecken in dem Fütterungsroboter können sehr kleine, homogene Mischungen für kleinere Gruppen zubereiten, wobei die Mindestmenge ±60 kg beträgt. 

Dank der hohen Fütterungsfrequenz und der Frische des Futters nehmen die Kühe über das Raufutter mehr Nährstoffe auf. Dadurch kann die Menge an Kraftfutter in Kilogramm pro 100 kg Milch reduziert werden. Die durchschnittliche Futtereffizienz in Westeuropa beträgt 1,2 bis 1,3 (kg Milch/kg DS). Triomatic-Kunden zeigen jedoch, dass sich die Rationseffizienz auf 1,5 bis 1,7 steigern lässt. Eine Erhöhung der Futtereffizienz um 0,1 ermöglicht eine Einsparung von € 150,-/Jahr an Futterkosten pro GVE. 

Automatisches Füttern ist nicht nur eine Frage von Zeitersparnis (die durchschnittliche Arbeit mit Triomatic beträgt 1,5 Stunden pro 100 GVE pro Woche), aber hat auch einen Einfluss auf die Gesundheit des Viehs, die Milchproduktion, die Futterkosten und damit das wirtschaftliche Ergebnis des Milchviehbetriebs.